Die Notarin übt ein öffentliches Amt aus und erarbeitet eine passende Lösung für jeden Einzelfall. 


Rechtsanwältin Carina Guth-Textor hat die notarielle Fachprüfung 2018/II bei der Bundesnotarkammer mit Erfolg bestanden und wurde am 20.09.2019 zur Notarin mit Amtssitz in Iserlohn bestellt. 


Rechtsanwalt Wolfgang Textor wurde im Jahr 1984 zum Notar in Iserlohn bestellt und hat über 35 Jahre Berufserfahrung als Notar. Mit Ablauf des 30.04.2019 ist er wegen Erreichens der gesetzlichen Altersgrenze aus dem Notaramt ausgeschieden und bleibt als Rechtsanwalt und Notar a. D. weiterhin in unserer Kanzlei tätig. 


Für den Zeitraum 01.05.2019 bis 30.04.2020 ist Rechtsanwältin  und Notarin Carina Guth-Textor als Notariatsverwalterin des ausgeschiedenen Notars Wolfgang Textor in Iserlohn bestellt worden. 


Zu den Tätigkeiten der Notarin gehören unter anderem die Beurkundung von:

 

  • Kaufverträgen über Immobilien
  • Einzeltestamenten, gemeinschaftlichen Testamenten, Erbverträgen sowie Verträgen über die vorweggenommene Erbfolge
  • Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen
  • Erbscheinen, Erbauseinandersetzungen, Erbausschlagungen
  • Firmengründungen (zum Beispiel Einzelfirma, GmbH, GmbH & Co. KG, OHG)
  • Vereinsregisterangelegenheiten

 

Anmerkung zu Punkt 2

Der Vorteil eines notariellen Testamentes gegenüber einem handschriftlichen Testament des Erblassers besteht zum einen in der kompetenten Beratung und in der Tatsache, dass bei einem notariellen Testament nach dem Tode regelmäßig ein gerichtlicher Erbschein nicht erforderlich ist. Der Erbe ist nach Eröffnung des notariellen Testamentes voll handlungsfähig. Der Erbe kann sofort über Immobilien und sonstiges Vermögen des Erblassers verfügen und muss nicht längere Zeit auf einen gerichtlichen Erbschein warten. Handschriftliche Testamente von Erblassern weisen häufig Fehler auf, die ein notarielles Testament vermeidet.

 

Ein Erbvertrag bedarf schon nach dem Gesetz zwingend einer notariellen Beurkundung. Bei Partnern einer eheähnlichen Gemeinschaft empfiehlt sich die Beurkundung eines Erbvertrages, da das gemeinschaftliche Testament nach dem Gesetz nur von Eheleuten errichtet werden kann. In geeigneten Fällen wird empfohlen das Vermögen ganz oder teilweise schon zu Lebzeiten auf Kinder und Abkömmlinge zu übertragen, um dieses Vermögen für die Nachkommen zu sichern und/oder gegebenenfalls auch steuerliche Freibeträge auszuschöpfen.